Wallfahrtskirche Eichlberg

Am Eichlberg hatte die Mesnersfrau Margarete Lutz aus Neukirchen ein Eisenkreuz auf einem Eichenbaum angebracht, das sie sehr verehrte. An einem Freitag in der Fastenzeit 1688 hörte sie nach ihrer Aussage Stimmen, die ihr befahlen, an dieser Stelle eine Kapelle zur Verehrung der Heiligsten Dreifaltigkeit zu errichten. Pfarrer Strobel von Beratzhausen unterstützte ihr Anliegen. Am 2. Mai 1692 genehmigte Bischof Clemens von Regensburg die Aufstellung einer 8-Schuh-hohen Säule mit einem Dreifaltigkeitsbild, einem kleinen Ölbild, das die Krönung Mariens durch die Dreifaltigkeit darstellt. 3000 Wallfahrer waren bei der Aufrichtung des Bildes zugegen.

Die Wallfahrt nahm zu, so dass am 29. September 1693 der Grundstein zu einer kleinen Kapelle gelegt wurde, die 1695 vollendet war. 1701 wurde das Dach fertig gestellt, doch zog sich die Vollendung bis 1711 hin. Heute findet am ersten Sonntag nach Pfingsten das Dreifaltigkeitsfest mit abwechslungsreichem Markttreiben statt.
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