3. Etappe: Beratzhausen – Sinzing

Länge ca. 32 km

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Radweg schematische Übersichtskarte

Von Beratzhausen aus führt der Rad-Wander-Weg am dritten Tag zunächst zur Friesenmühle, wo Sie die Kreisstraße queren müssen, bitte passen Sie hier auf den Verkehr auf. Auf einer wenig befahrenen Gemeindeverbindungsstraße fahren Sie bis nach Beilnstein, bzw. Hammermühle, das 3,5 km nach Beratzhausen liegt. Sie verlassen die Straße wieder und biegen links in einen Anliegerweg ein (bitte auch hier beim Abbiegen auf den Verkehr achten – diese Stelle liegt in einer unübersichtlichen Kurve). Weiter geht es vorbei an der Mausermühle zur Gleislmühle, kurz danach folgt die nächste Laberquerung. Da der Holzsteg recht schmal ist, empfiehlt es sich darüber zu schieben. Auf der anderen Seite der Flusses erwartet Sie wieder ein sehr natürlicher Teil des Tals der Schwarzen Laber. Sie fahren idyllisch unter Bäumen am Waldrand entlang, immer in Sichtweite zum Flusslauf. Auf halber Strecke nach Lindenhof ist eine Schranke im Weg – um diese Schranke zu umgehen muss wieder kurz abgestiegen werden, da an beiden Seiten nur wenig Platz zum vorbeifahren ist. Nach der Schranke gelangen Sie vorbei an Lindenhof nach Schafbruckmühle. Bei der Schafbruckmühle fahren Sie erneut über die Schwarze Laber und durch das ehemalige Mühlengelände. Für ein kurzes Stück muss wieder auf die Kreisstraße ausgewichen werden (bitte hier Vorsicht beim Ein- und Befahren), bevor es rechts wieder in einen naturbelassenen Abschnitt entlang der Schwarzen Laber geht.

Zwischen Flusslauf und Wald geht es weiter Richtung Papiermühle, die schon von Weitem durch einen großen Schornstein zu erkennen ist. Vorbei an einem alten Telefonhäuschen, das heute als Kunstobjekt einer lokalen Gruppe dient, kommen Sie nach 6,5 km im Markt Laaber an. Sie passieren den sanierten Ortskern mit gepflastertem Marktplatz und typischen Jurahäuschen; etwa auf Höhe des Löwenbrunnens biegen Sie rechts ab, queren zwei Stege und biegen bei Erreichen des Talweges links ab. Nach 350 m geht es rechts auf einen Flurbereinigungsweg, dem Sie ca. 150 m folgen und dann links abbiegen und die Laber über die Holzbrücke queren. Im Anschluss führt rechts ein Stück straßenbegleitender Radweg bis hin zur Hartlmühle, die nach 2,5 km vor Ihnen liegt. In der Hartlmühle befindet sich einer von zwei Campingplätzen im Landkreis Regensburg. Die Tour durch das Tal der Schwarzen Laber führt weiter direkt durch den Campingplatz und danach wieder auf Waldwegen, vorbei an Türklmühle, Schrammlhof bis hin zur Münchsmühle.

Labertal Deuerling Radler bei Stegenhof 8
Bei Türklmühle

Sie passieren das Gelände der Münchsmühle (Einkehr möglich) mit Sägewerk, queren links abbiegend die Straße um nach wenigen Metern rechts am Wald entlang die Tour fortzusetzen. Sie fahren weiter am Waldesrand entlang, gegenüber einer beeindruckenden Karstlandschaft bei Stegenhof nach Deuerling, das Sie nach 3,5 km erreichen. Über einen Rad- und Fußstreifen auf der B8-Brücke fahren Sie anschließend links hinab in den Ort Deuerling, am Fußballplatz vorbei, bis zum Nepomukmarterl in Steinerbrückl. Hier biegt der Weg rechts aus dem öffentlichen Straßenraum ab und läuft als Feldweg über Willibaldhäusl zum Haus Werdenfels weiter. Ab dem Tagungszentrum Haus Werdenfels fahren Sie wieder auf einer wenig befahrenen, öffentlichen Straße bis nach Eichhofen. Dort halten Sie sich vor Schloss und Brauerei Eichhofen links und fahren gleich wieder rechts durch Loch. Nach dem Ortsschild beginnt ein neu ausgebauter Abschnitt des Rad-Wander-Weges entlang des Flusses Richtung Schönhofen.

Auf halber Strecke passiert man das Klettergebiet Schönhofen, wo an schönen Tagen etliche Kletterer die Jurafelsen erklimmen (wollen). Ein neu angelegter Rastplatz bietet hier die Möglichkeit zum Ausruhen und Beobachten der Sportler. Schönhofen ist nach 6 km erreicht, weiter geht es durch eine wunderschöne Juralandschaft, bis auf Höhe Hardt. Von dort führt Sie ein neu gebauter Radweg zwischen Schwarzer Laber und Staatsstraße bis zur nächsten Überquerung der Schwarzen Laber bei Oberalling, wo sich auch die nächste schattige Rastmöglichkeit bietet.

Sinzing Tal zwischen Hardt und Alling
Tal zwischen Hardt und Alling

Im Anschluss geht es bis Alling wieder durch einen engeren Talabschnitt. Sie durchfahren nach knapp 4,5 km Alling, einen kleinen Gemeindeteil von Sinzing, auf einer wenig befahrenen Straße und weiter bis zur Poschenrieder Mühle bei Bruckdorf. Diese ist eine der letzten noch in Betrieb befindlichen Mühlen, u.a. wird Mehl hergestellt. Das Tal der Schwarzen Laber hat hier, nur noch wenige Kilometer von der Mündung entfernt, zwar wieder an Breite gewonnen, aber nichts von seiner natürlichen Schönheit verloren. Folgen Sie dem Straßenverlauf bis zur Querung der Staatsstraße, die durch eine Unterfahrung komfortabel zu fahren ist. Damit haben Sie die letzten 5 km gemeistert, nun ist Sinzing erreicht, Ort der Mündung der Schwarzen Laber in die Donau und damit gleichzeitig auch das Ende der erholsamen, aber auch spannenden Tour von der Quelle bis zur Mündung. Bleiben Sie an der Schwarzen Laber, vorbei an der „Alten Kirche“ hin zum Rathaus.

Hier können Sie sich entscheiden: halb rechts weiter zur Mündung, links rund 7 km bis zum Regensburger Zentrum oder rechts zum Bahnhaltepunkt. Bis zur Mündung ist es noch knapp 1 km und im Uferbereich bieten Bänke und Tische abschließend die Möglichkeit zur Rast. Ein Badeplatz mit Strandabschnitt kann auch zum Abkühlen genutzt werden. Lassen Sie die Erlebnisse und Eindrücke der Tour einfach noch einmal Revue passieren.
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