2. Etappe: Lengenfeld/ Velburg – Beratzhausen

Länge ca. 28 km

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Radweg schemaitsche Übersichtskarte

Je nachdem wo Sie übernachtet haben, geht es am nächsten Tag von bzw. über Lengenfeld auf zur zweiten Etappe. Sie folgen einer wenig befahrene Straße, die Sie an der ersten von vielen Mühlen im weiteren Verlauf des Tals der Schwarzen Laber vorbeiführt – der Ostermühle. Die zahlreichen Mühlen zeugen von der wirtschaftlichen Bedeutung der Schwarzen Laber für die Menschen über die Jahrhunderte hinweg. An Vogelbrunn vorbei, geht es weiter nach Oberweiling, das nach 4 km erreicht ist. Von einer weiteren Station des Landschaftspflegeverbandes mit kleinem Aussichtsturm aus sieht man schon deutlich, dass die Schwarze Laber „erwachsener“ wird, d.h. der Fluss breiter und das Tal schmaler geworden ist. Aus Oberweiling heraus führt ein geschotterter Weg in Richtung Hollerstetten. Sie folgen, an Hollerstetten vorbei, ein Stück dem Straßenverlauf, bevor Sie, sich rechts haltend, bergab zur Haumühle gelangen. Bitte passen Sie bei dieser Abfahrt gerade im geschotterten Kurvenbereich auf. Scharf rechts führt die Tour auf eine wenig befahrene Straße, die nur wenige Meter von der Schwarzen Laber entfernt an der Polstermühle vorbei nach Klapfenberg verläuft. Knapp 4 km nach Oberweiling durchfahren Sie den kleinen Ort Klapfenberg, an dessen Ende es rechts wieder hinab ins Tal der Schwarzen Laber geht. Bitte passen Sie bei der Abfahrt auf, der Weg ist teilweise etwas hoch aufgeschottert.

Der ruhige Weg verläuft nun gut 3 km durch einen engeren Talabschnitt, der mit Trockenrasenhängen, Kalkfelsen und Wachholdersträuchern charakteristisch für den Bayerischen Jura ist, bis nach Darshofen. Nach Querung der Straße geht es hier eine leichte Steigung hinauf zu einem wunderbaren Aussichtspunkt, hoch über einem der schönsten Talabschnitte im Land der Schwarzen Laber. Eine Bank lädt Sie zum verschnaufen und genießen des Ausblicks ein. Danach geht es wieder hinab ins Tal bei Steinmühle, die liebevoll saniert wurde und nun in neuem Glanz erscheint. Nach Querung der Kreisstraße (bitte auf den Verkehr achten) führt Sie ein ruhiger Wirtschaftsweg zur Hammermühle, die Sie nach knapp 3,5 km erreichen. Hier bietet sich die Möglichkeit gut 1,5 km ins Ortszentrum von Parsberg zu fahren, um zu rasten oder die Burg bzw. das Burg-Museum zu besichtigen. Wenn Sie die Tour in nur zwei Etappen absolvieren wollen, bietet sich das auf halber Strecke gelegene Parsberg für eine Übernachtung an.

Labertal Parsberg am Radweg
Parsberg am Radweg

Weiter auf dem Rad-Wander-Weg wird die Staatstraße unterquert und auf einer wenig befahrenen Nebenstraße an der Schwarzen Laber entlang nach Degerndorf weitergefahren. Nach Degerndorf führt der Rad-Wander-Weg durch eine malerische Landschaft (mit Informations- und Rastmöglichkeiten vom Landschaftspflegeverband) über Eggenthal nach Wieselbruck, das rund 4,5 km nach der Hammermühle liegt. Hier müssen Sie die Kreisstraße überqueren (bitte Vorsicht) um auf der anderen Seite auf einem ruhigen Weg direkt am Flusslauf weiterfahren zu können. Nach rund 1 km gelangen Sie an eine Kreuzung, an der es links hinauf für knapp 2 km durch den Wald nach Hardt geht. (Achtung: Steigung auf Schotterweg! Vorsicht!) Von Hardt aus fahren Sie 7 km auf einer wenig befahrenen Gemeindeverbindungsstraße über Schwarzenthonhausen bis nach Beratzhausen, den Zielort der zweiten Etappe.

Hier bieten sich einige gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten, unter anderem ein fahrradfreundlich qualifizierter Bett & Bike-Betrieb. Sollten Sie noch etwas Zeit haben, sehen Sie sich den ensemblegeschützen Marktplatz oder den Skulpturenpark direkt am Ufer der Schwarzen Laber in aller Ruhe an.

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