Burgruine Haimburg

Nördlich von Berg bei Neumarkt i.d.OPf., in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A3, finden sich auf einer buchenbewachsenen Erhebung die Überreste der Haimburg, nahe der gleichnamigen Ortschaft.

Die Gründung der Burg geht auf das Geschlecht der Heimberger im 13. Jahrhundert zurück. Nach deren Aussterben 1262 fiel die Haimburg an eine Linie der Stein von Hilpoltstein, dieses Geschlecht wiederum starb 1362 aus und in der Folge ging 1380 die Burg an die Pfalz. Mitte des 15. Jahrhunderts baute sie ihr Besitzer, Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt zu einem prächtigen Jagdschloss aus. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrmals geplündert und 1648 dann endgültig niedergebrannt.

Heute ist die einstmals ausgedehnte Anlage weitgehend zerstört und von Buchenwald überwuchert. Auf die beeindruckende Vergangenheit deutet das gewaltige Grabensystem hin. Ein Graben ist so tief und abfallend, dass er zu Fuß nur schwer zu überwinden ist. Es sind noch einige Reste der ehemals bedeutsamen Burg zu sehen, so Teile von zwei Torbauten, die Grundmauern des runden Bergfrieds und Teile einer Grabenausmauerung sowie eine Ecke, zwei Kellergewölbe und ein hoher Mauerrest von einem ehemals großen Gebäude.

Zur Burgruine gelangen Sie durch den Ort Haimburg. Nach der Ortschaft führt ein Waldweg links den Berg hinauf. Nach einigen Metern geht es erneut links bergauf und nach wenigen hundert Metern sind die frei zugänglichen Reste der Haimburg erreicht.
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